Drei Hooligans griffen ein wehrloses Mädchen an, versuchten es auszurauben und waren überzeugt, dass sie einfach ein verängstigtes und hilfloses Opfer waren. Aber sie konnten sich nicht einmal vorstellen, was eine Minute später passieren würde, wenn sie ein wehrloses Mädchen angriffen? Das dachten sie wirklich.

Der Morgen im Park war ruhig und warm. Veronica beendete ihren Lauf, blieb an einer Seitengasse stehen und versuchte zu Atem zu kommen. Das Training war hart, aber angenehm. Ihr Haar war zu einem hohen Pferdeschwanz zurückgezogen, eine dünne goldene Kette um ihren Hals und eine Sportuhr an ihrem Handgelenk. Sie liebte diese seltenen Wochenenden, an denen sie einfach alleine sein konnte.Der Anführer trat noch einen Schritt näher und beugte sich zu ihr.
“Also, gibst du es mir auf die einfache Art, oder werden wir es erklären?”
Veronica sah ihn aufmerksam an. Kein Geschrei, keine Panik. Nur Anspannung in seinen Augen und ein kalter, fokussierter Ausdruck.
“Glaubst du wirklich, dass das eine gute Idee ist?» fragte sie leise.
Die Jungs tauschten Blicke aus und lachten.
“Hast du das gehört? Sie macht uns Angst.”
“Mädchen, weißt du überhaupt, mit wem du redest?”
“Hier ist niemand. Nur du und ich.”
Veronica grinste plötzlich.
“Genau. Nur du und ich.”
Einer von ihnen erstarrte.
“Warum lächelst du?”
«Weil du keine Ahnung hast, worauf du dich eingelassen hast», antwortete sie.
Der Anführer trat irritiert vor.
“Hör auf so zu tun. Das Telefon und die Kette. Jetzt.”
Und in diesem Moment tauchten um die Kurve in der Gasse, aus dem Schatten der Bäume, langsam zwei große Männer auf. Sie waren die Leibwächter des Mädchens. Groß, schwarz gekleidet, mit kalten Gesichtern. Sie bewegten sich ruhig, ohne viel Aufhebens, aber ihr Gang vermittelte ein Gefühl von Macht.
Die Hooligans hatten keine Ahnung, dass sie gerade versucht hatten, die Tochter eines der reichsten Männer auszurauben.
Die Jungs drehten sich um.
“Wer ist das?”
Einer der Wachen kam näher und sagte kurz,
“Probleme?”
Veronica drehte sich nicht einmal um.
«Nicht mehr», antwortete sie ruhig.
Das Lächeln verschwand aus den Gesichtern der Jungs.
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