Ich habe auf Facebook gescrollt, als ich mein College-Foto sah – es stellte sich heraus, dass mein erster Freund nach mir gesucht hatte 45 Jahre

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Ich dachte, ich wüsste alles über mein ruhiges Leben nach der Pensionierung — bis eines gewöhnlichen Nachts ein einziger Facebook—Post alles veränderte. Was ich auf einem alten Foto gefunden habe, hat mich direkt zu einer Liebe zurückgeführt, von der ich dachte, dass ich sie vor Jahrzehnten hinter mir gelassen hätte.

Ich hätte nie erwartet, dass eine ruhige Nacht auf der Couch eine Tür öffnet, von der ich dachte, sie sei längst geschlossen. Mein Name ist Susan. Ich bin 67, und hier ist meine Geschichte. Anschnallen! Es wird eine harte Fahrt.
Ich bin seit über 40 Jahren Krankenschwester.
Heutzutage übernehme ich nur hier und da ein paar Schichten, hauptsächlich um meiner Tochter Megan zu helfen. Sie arbeitet Vollzeit und zieht seit ihrem Ex alleine zwei Kinder auf — ich beschwere mich nicht. Sie sind meine Familie und sie haben mir mehr Freude bereitet als alles andere in meinem Leben.
Familie

Trotzdem ist mein Leben jetzt ruhig. Sogar stabil und vorhersehbar.
Ich kenne den Rhythmus meiner Tage — die frühen Morgenstunden mit Kaffee, bevor die Kinder aufwachen, Einkaufstouren, Zeichentrickfilme am Nachmittag und die gelegentliche Spätschicht im Krankenhaus. Ich mache immer noch Sonderschichten.
vor vier Jahren verschwunden. Die Nächte sind normalerweise langsam, gefüllt mit Fernsehsendungen, die ich schon einmal gesehen habe, oder einem guten Buch, wenn ich meine Augen offen halten kann.
Mein Mann und ich haben uns vor vielen Jahren getrennt. Seitdem habe ich keine romantischen Beziehungen mehr aufgebaut.
Weihnachten rückte näher, als ich nach meiner letzten Schicht vor den Ferien nach Hause kam. Ich war erschöpft.

In dieser Nacht kam ich gegen 9 Uhr nach einer langen Schicht im Herzflügel an. Meine Füße pochten vom Stehen den ganzen Tag, und ich hatte einen Krampf im Rücken, von dem ich wusste, dass er die ganze Nacht andauern würde.
Ich erhitzte etwas übrig gebliebenen Hackbraten auf und goss mir eine Tasse Kräutertee ein, bevor ich auf die Couch sank.
Die Kinder schliefen, Megan benotete Papiere in ihrem Zimmer, und für einen Moment saß ich einfach in der Stille und lauschte dem Summen des Kühlschranks und dem gelegentlichen Knarren der alten Dielen.

Ich habe Facebook meistens aus Gewohnheit geöffnet. Ich benutze es nicht oft, aber ich bleibe in Kontakt mit Krankenschwestern und sehe Bilder von den Enkeln meiner Freunde.
Ich abonniere auch ein paar Community-Seiten, wie Nachbarschaftswachen, Flohmärkte und lokale Treffen.
Ich erstarrte nach kurzer Zeit des Scrollens.
Da habe ich es gesehen.

Es war ein verblasstes Foto, ein altes. Etwas körnig, deutlich von einem Druck gescannt.
Es zeigte zwei junge Leute, die dicht beieinander standen und nervös in die Kamera lächelten. Mein Blick fiel zuerst auf den Hintergrund — die mit Efeu bewachsene Backsteinmauer der Universitätsbibliothek meiner alten Universität. Diese Mauer hatte sich seit Jahrzehnten nicht verändert!
Dann schaute ich genauer hin.

Die junge Frau war ich!
Ich trug eine verwaschene Jeansjacke, in der ich damals gewohnt habe. Meine Haare waren in der Mitte gescheitelt, weiche Wellen umrahmten mein Gesicht. Und neben mir, lächelnd mit seiner Hand knapp vor meiner Schulter, war Daniel.
Meine erste Liebe.
Meine Hände fingen an zu zittern. Ich hatte dieses Foto seit dem College nicht mehr gesehen! Ich hatte keine Erinnerung daran, dass irgendjemand es genommen hat.

Ich hatte seit Jahren nicht mehr an Daniel gedacht — zumindest nicht wirklich. Und doch, in dem Moment, als ich sein Gesicht sah, blühte etwas Scharfes und Vertrautes in meiner Brust auf!
Unter dem Foto wurde eine Nachricht geschrieben:
“Ich suche die Frau auf diesem Foto. Sie heißt Susan, und wir waren Ende der 1970er Jahre zusammen auf dem College. Sie war meine erste Liebe. Meine Familie zog plötzlich um und ich verlor jeglichen Kontakt zu ihr. Ich weiß nicht, wohin das Leben sie gebracht hat oder ob sie das jemals sehen wird.”
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Ich konnte nicht glauben, was ich las!
“Ich versuche nicht, die Vergangenheit zu ändern. Ich muss ihr nur etwas Wichtiges geben, das ich seit mehr als 40 Jahren bei mir trage. Wenn Sie sie erkennen, sagen Sie ihr bitte, dass ich nach ihr suche.”
Ich starrte auf den Bildschirm und blinzelte heftig. Meine Kehle wurde enger.
Ich hatte seinen Namen seit Jahrzehnten nicht mehr gehört, aber in dem Moment, als ich ihn sah, traf er mich wie eine Welle! Er war damals alles gewesen. Daniel war lustig, sanft und konnte nie still sitzen! Er würde mich jeden Tag zum Unterricht begleiten, auch wenn es ihn zu spät zu sich selbst brachte.

Wir haben stundenlang geredet — meistens über nichts, obwohl sich damals alles wichtig anfühlte. Er wollte Fotojournalist werden und hatte immer seine alte Nikon-Kamera um den Hals gehängt.
Dann, eines Tages, kurz vor unserem letzten Semester, verschwand er.
Er hinterließ keine Notiz, verabschiedete sich nicht — verschwand einfach. Ich war am Boden zerstört!

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