Anthurium blüht fast das ganze Jahr wie verrückt, wenn man 7 einfache Pflegeregeln befolgt

Das Anthurium ist eine sehr schöne Pflanze, und fast jeder Blumenliebhaber möchte es zu Hause anbauen. Da es als Blume gilt, die Glück und Reichtum ins Haus bringt, wird das Verlangen noch stärker. Doch nicht jedem gelingt es, eine üppige Blüte zu erreichen.
Richtig gießen
Anthurien mögen überhaupt keine Staunässe. Dies ist der Hauptgrund für das Absterben der Pflanze. Es stellt sich heraus, dass die Blume durch übermäßige Liebe stirbt. Es ist unbedingt notwendig, dass die oberste Erdschicht zwischen den Bewässerungen 2–4 cm austrocknet (abhängig von der Größe des Topfes).
Für ausreichende Beleuchtung sorgen
Anthurien blühen nicht im Schatten. Sie sind lichtliebend und benötigen mindestens 10 Stunden Licht pro Tag. Idealerweise sollte der Topf auf einem west- oder ostseitigen Fenster stehen und morgens oder abends Sonnenlicht erhalten. Südfenster sind besonders im Sommer nicht die beste Wahl. An einem Nordfenster wird die Pflanze nicht blühen, sondern lediglich zu einem üppigen Busch heranwachsen.
Den richtigen Topf wählen
Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren ist ein enger Topf. In einem großen Topf wird die Pflanze zuerst Wurzeln bilden, bis sie den gesamten Platz eingenommen hat. In solchen Bedingungen bleibt keine Energie für die Blüte übrig. Auch die Blätter werden kleiner oder das Wachstum stoppt ganz.
Wenn die Blätter gelb werden, ist das ein deutliches Zeichen für Wurzelfäule, und eine sofortige Umpflanzung in ein anderes Gefäß ist erforderlich.
Lockere Erde bereitstellen
Anthurien sind Epiphyten und wachsen in der Natur auf anderen Pflanzen. Tatsächlich benötigen sie keine Erde, insbesondere keine schwere schwarze Erde. Allerdings hilft das Substrat, die Wurzeln feucht zu halten, weshalb es für den Anbau verwendet wird.
Das richtige Substrat ist entscheidend für den Erfolg. In dichter Erde bleibt die Feuchtigkeit lange erhalten, wodurch die Wurzeln nass bleiben. Dies zeigt sich sofort an schwarzen Flecken auf den Blättern.
Es sollte ein Substrat gewählt werden, das nicht verdichtet, schnell austrocknet, aber dennoch Feuchtigkeit speichert. Die beste Mischung besteht zu gleichen Teilen aus Erde und Pinienrinde.
Anthurien „atmen“ auch über ihre Wurzeln. Deshalb sollte der Boden zweimal pro Woche und vor jeder Bewässerung aufgelockert werden.
Vorsichtige Düngung durchführen
Anthurien sollten nicht überdüngt werden. Sie benötigen weniger Dünger, da sie Epiphyten sind. Daher sollte die empfohlene Düngermenge aus der Anleitung halbiert werden. Es ist zudem ratsam, Dünger derselben Marke wie das Substrat zu verwenden, da viele Hersteller bereits Nährstoffe in den Boden einmischen.
Blüten nicht besprühen
Weder Blütenstände noch Hochblätter sollten mit Wasser in Berührung kommen, da sie sonst verfaulen. Beim Besprühen der Pflanze sollten die Blüten abgedeckt werden, beispielsweise mit kleinen Plastikbeuteln.
Vor Zugluft schützen
Anthurien lieben Wärme. Die optimale Temperatur im Winter liegt bei 22–28 Grad. Selbst auf Fensterbänken mit Kunststofffenstern ist die Temperatur oft niedriger. Falls das Fenster regelmäßig geöffnet wird, kann Zugluft eine erhebliche Belastung für die Pflanze darstellen.
Anthurien blühen das ganze Jahr über, wenn sie richtig gepflegt werden. Dennoch sollte ihnen eine Ruhephase von 2–3 Monaten gewährt werden, in der sie ihr Laub vergrößern und sich zu einem kräftigen Busch entwickeln. Während dieser Ruhezeit wird die Pflanze mit Stickstoff gedüngt, um das Blattwachstum zu fördern und die Blüte zu verzögern. Sobald der Busch üppig ist, wird die Stickstoffdüngung gestoppt, und die Pflanze bereitet sich auf die Blüte vor.







